Wie Kiwi und ich zueinander gefunden haben

 

 

Nachdem ich Anfang 2005 von zu Hause ausgezogen war und Gero zurück gelassen hatte fehlte mir schon immer irgendwie ein eigener Hund. 

Da es aber die Gegebenheiten nicht zuließen einen eigenen Hund zu haben musste ich mich damit zufrieden geben ab und an mal Gero für ein Wochenende bei mir zu haben.

Die Gegebenheiten änderten sich im November 2008, aber irgendwie dachte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich wieder an einen eigenen Hund, auch wenn es ab diesem Zeitpunkt möglich gewesen wäre.

Dann verbrachte ich 6 Wochen in Berlin um einer Freundin bei der Ausbilung ihres Schäferhundes zu helfen. Schon in der ersten Woche bei ihr wurde mir klar das ich wenn ich wieder zu Hause bin einen eigenen Hund haben möchte. Ich blätterte ab dort Anzeigen und verliebte mich in "Zapato". Ein Mix aus dem Ausland, 40cm groß, damals 1,5 Jahre alt, mit Behinderung, Radialuslähmung an der Vorhand.

Ich schrieb der derzeitigen Pflegestelle eine ellenlange Email in der ich alles über mich, meine Lebensumstände und auch meine Hundeerfahrung berichtete. Die Antwort war mehr als erschreckend, geradezu frustrierend. Ich musste Zapato vergessen.

Die restliche Zeit in Berlin hab ich nicht mehr nach Hunden geschaut, das mit Zapato saß irgendwie ganz schön tief.

Als ich dann wieder zu Hause war, Anfang Februar 2009 merkte ich aber wieder das etwas fehlte.

Ich blätterte Anzeigen und fand Kiwi, eine kleine Jack Russel Mixhündin, 1,5 Jahre alt. Ich schrieb der derzeitigen Besitzerin eine ellenlange Mail und erhielt noch am selben Abend einen Anruf von ihr.

Schon am nächsten Tag fuhr ich zu ihr mit der Absprache das ich die kleine, die damals noch Kiko hieß, gleich mitnehmen könne wenn wir uns verstehen.

Gesehen und verliebt und eingesteckt.

Dann saß ich zu Hause, aus Kiko wurde noch am gleichen Tag Kiwi ... und es fiel mir wie Schuppen von den Augen, ich hatte mir einen jagdambitionierten Terrier ins Haus geholt.

Kiwi und ich sind dennoch ein tolles Team, sie ist mein Seelenhund.

Wir müssen gewiss noch viel lernen, aber ich denke wir befinden uns auf einem gutem Weg,

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